Facebook kündigt die Einführung eines neuen Tools an, das für Journalisten interessant sein kann: ein so genanntes „Signal“-Tool. Damit sollen sich Inhalte aus dem sozialen Netzwerk leichter finden, kuratieren und in eigene Beiträge einbinden lassen.

Das neue Tool soll vor allem dabei helfen, schneller Trends im Content des Netzwerks zu identifizieren und Themen zu filtern. „Signal“ wird bei Facebook als  „Werkzeug zum Entdecken und Kuratieren für Journalisten“ charakterisiert, „um interessante Newsinhalte bei Facebook und Instagram leichter zu finden, zusammenzutragen und einzubinden“.

Auswählen und einordnen muss die Redaktion schon selbst…

Doch weder „Signal“ von Facebook noch die lange eingeführten Tweets bei Twitter können Journalisten, für welche Medien sie auch tätig sind, ihre Hauptarbeit abnehmen: die Auswahl, Einordnung in Zusammenhänge und Timelines, Gewichtung und Bewertung von Informationen und Inhalten im Auftrag der jeweiligen Zielgruppe(n). Das ist weiterhin der Job von Redaktionen, denen es ja noch nie etwas gebracht hat, lediglich auf Trends aufzuspringen. Denn das können andere besser – und vor allem schneller.

Das neue Werkzeug von Facebook kann jedoch Unterstützung signalisieren: zum einen Unterstützung bei der Strukturierung und Priorisierung von „Topics“ im Netz und zum anderen Hilfe bei der Anreicherung eigener Beiträge durch Quotes, Verweise und Bezüge. Mal sehen, was „Signal“ konkret leisten wird. MEEDIA

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